Romy S. DATES


Samstag, 17. Juni 2017
From Another Mind
Amotik (Amotik)
Phase Fatale (Unterton / Berlin)
Silent One (From Another Mind / Stuttgart)
Javier Bähr (From Another Mind / Stuttgart)

Alle Fans von rosabunten Einhörnern müssen jetzt ganz stark sein – denn diesmal wird’s bei „From Another Mind“ finster: Die mittlerweile europaweit gefeierte FAM-Crew hat sich diesmal mit Amotik und Phase Fatale zwei Acts eingeladen, bei denen man blumige Melodien vergeblich sucht. Stattdessen gibt’s dunklen, rohen und Industrial-beeinflussten Techno mit ordentlich Wumms! Come to the dark side…

Aus dem Underground für den Underground: „From Another Mind“ steht für schnörkellosen und innovativen Techno – eine echte Wohltat in Zeiten von EDM und einschläferndem Deeeeeeep House. Und das sehen offenbar nicht nur wir so – denn die FAM-Crew ist für ihren rohen, kantigen Sound mittlerweile in ganz Europa bekannt! Seit zwei Jahren sind die Jungs regelmäßig in der Romy zu Gast, und bringen frische Talente sowie illustre Szenegrößen in den Kessel. Alle haben dabei eines gemeinsam: Ihr Sound ist alles andere als langweilig oder vorhersehbar. Denn bei „From Another Mind“ wird gezeigt, was die elektronische Szene musikalisch alles zu bieten hat. Kurzum: Hier werden neue Horizonte aufgezeigt, von bassgeladenem House bis Elektronika mit Weitblick ist da alles vertreten! Dazu riefen sie ihr gleichnamiges Label ins Leben, auf dem bisher vier Platten erschienen: Drei von SHDW und Obscure Shape, auf der vierten tummeln sich Remixes von Acts wie Dax J, Shlomo, James Ruskin, Konstantin Sibold, Tale of Us und anderen. Alle vier Veröffentlichungen erschienen stilecht auf Vinyl, und gingen weg wie warme Semmeln. Und drum geht’s auch mit Vollgas weiter – diesmal mit Amotik und Phase Fatale! Infos über Amotik gibt’s nur spärlich – der Mann lässt lieber die Musik für sich sprechen. Und das reicht eigentlich auch, denn seine Tracks sind so vielschichtig, dass man allein darüber schon eine achtseitige Broschüre füllen könnte. Auf seinem gleichnamigen Label veröffentlichte Amotik 2015 seine erste Platte, die sofort zum heißgesuchten Objekt der Begierde wurde, sowohl für DJs als auch für Clubber. Sein Sound ist atmosphärisch, roh, in your face, aber gleichzeitig auch hypnotisch und ab und zu sogar leicht verträumt. Über allen Tracks schwebt eine düstere Stimmung, die in Kombination mit den vorwärts marschierenden Beats eine ziemlich einmalige Kombination ergeben. Bis jetzt hat Amotik sechs EPs rausgefeuert – kein Wunder also, dass ihn das Groove Magazin zu einem der Hoffnungsträger 2017 erklärt hat! Phase Fatale hingegen ist das Technoprojekt des aus New York stammenden Wahlberliners Hayden Payne. Der spielte früher in mehreren Postpunk-Bands, bevor er sich der elektronischen Musik zuwandte. Die Band-Vergangenheit war aber nicht umsonst, denn der Gute hat einfach die musikalischen Einflüsse aus Postpunk und allem drum herum mitgenommen, und lässt sie nun in seine Musik einfließen. Heraus kommt dunkler, roher und Industrial-angehauchter Techno mit unerbittlichen Beats, kühlen Synthesizer-Riffs und düsteren Stimmungsbildern. Das Ganze erinnert an Musik für einen Endzeit-Thriller – nur, dass man darauf ganz vorzüglich feiern kann! Einen Vorgeschmack auf seinen Sound gab Phase Fatale 2014, zuletzt erschien seine Platte „Anubis“ auf „Unterton“, dem Sublabel des Berghain-Labels „Ostgut Ton“. Wir empfehlen: Am besten einfach mal in die Klangwelten der beiden DJs eintauchen – so schön war düster nämlich noch nie!

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Samstag, 24. Juni 2017
Eclectic
Vaal (Life & Death, Baastard / Berlin)
Sammy Dee (Ultrastretch / Berlin)
Enandcee (Bruja / Cvwax / Stuttgart)
ouRDub (Bruja / Stuttgart)

Na? Lust, das kunterbunte Universum der elektronischen Musik in nur einer Nacht serviert zu bekommen, anstatt wieder mal stundenlang auf ein und dieselbe Bassdrum tanzen zu müssen? Dann haben wir gute News für Euch: Eine neue Ausgabe von „Eclectic“ steht an – wo Vielfalt statt Beschränkung das Motto ist! Diesmal zeigen Vaal und Sammy Dee, wie abwechslungsreich Techno und House daherkommen können! Open your mind and your ears – in der Romy wird’s wieder innovativ und mindestens ebenso exzessiv!

It´s „Eclectic“-Time – die neue Partyreihe für open minded People und solche, die es werden wollen. Von House über Disco bis Electro und Techno wird hier alles geboten, was die elektronische Musiklandschaft so alles hergibt! Mit „Eclectic“, was übersetzt so viel heißt wie „vermischt“ und „vielseitig“, wollen wir zeigen, dass ein eingeschworener Technofan durchaus auf den House-Geschmack kommen kann, und umgekehrt. Das Ziel ist eigentlich ganz einfach: Alle sollen miteinander feiern – egal ob Jungspund oder gestandene Nightlife-Eule, egal ob House-Fan oder Techno-Anbeter. Denn: Es gibt doch tatsächlich noch Leute die behaupten, in Sachen Techno und House schon alles gehört zu haben. Da können wir allenfalls müde lächeln – und auf Acts wie Vaal und Sammy Dee verweisen. Denn die entwickeln mit ihren innovativen Ansätzen gleich mehrere Elektronik-Genres weiter. Vaal begann mit dem Produzieren eigener Tracks ohne, dass sie je vormals in einem Club war. Beeinflusst von Acts wie Moodymann und Theo Parrish, ließ sie schlicht ihrer eigenen Kreativität freien Lauf – ohne davon den Kopf verdreht zu bekommen von dem, was gerade auf der Tanzfläche angesagt war. So kultivierte sie ihre ganz eigene Interpretation elektronischer Musik. Egal ob deeper Techno, Dark Wave oder Indie: Sie vermischt ihren eigenen, vielseitigen Geschmack mit emotionaler Tiefe – und natürlich drückenden Beats und viel Atmosphäre. Als sie ein paar Tracks zusammenhatte, gab sie diese an einen befreundeten Produzenten weiter – Luca Cazal. Der war von der Einmaligkeit Vaals Tracks so beeindruckt, dass er sie direkt weiterleitete – und zwar an niemanden Geringeres als die italienischen Überflieger Tale of Us. Die waren ebenfalls so angetan, dass ihre Tracks schnell die Runde machten. Nicht nur auf den Tanzflächen der Welt, sondern auch in den DJ-Playlists. So kam Vaal auch zu ihrem ersten DJ-Gig. Der war aber nicht etwa im Vorprogramm von irgendjemandem in irgendeiner namenlosen Kleinstadt-Disse, sondern bei der „Life & Death“-Party auf dem Sonár-Festival in Barcelona. Das nennen wir mal einen Einstieg! Es folgten nicht nur Veröffentlichungen auf „Life & Death“, „Afterlife“ und ihrem eigenen Label „Baastard“, sondern gleichzeitig Gigs auf der ganzen Welt. Seitdem ist sie als Botschafterin des individuellen, emotionalen Techhouse-Sounds unterwegs. Sie lässt sich nach wie vor nicht von irgendwelchen Trends irritieren, sondern setzt einzig und allein auf die Kraft der Musik, die sie inspiriert. Und mit der wird sie auch die Romy in einen nicht gekannten Ausnahmezustand versetzen! Der zweite Innovations-Träger der Nacht ist Sammy Dee – einer, der keinen Bock hat, gefällige Musik für die Massen zu liefern, oder das zu produzieren, was halt gerade hip ist. Das sollen ruhig die anderen machen! Er fokussiert sich nicht nur auf eine Spielart von Techno, sondern lässt alles einfließen, was ihm passt. Dabei achtet er aber darauf, dass die Tracks nie zu voll werden. Im Gegenteil: Er ist ein Meister der radikalen Reduktion – so haben die einzelnen Elemente in seinen Arrangements erst recht viel Platz, um ihre volle Durchschlagskraft zu entfalten! Mit dieser innoaviven Herangehensweise zeigt er dem Genre neue und unbeschrittene Wege auf, und kreiert zeitlose, knackige und energetische Musik für schwitzige Clubnächte. Mit dem kunterbunten Techno-Universum ist er sowieso bestens vertraut: Er ist seit über 20 Jahren dabei, und hat bereits viele Platten u.a. mit Heiko Laux für „Kanzleramt“ und Guido Schneider für „Poker Flat“ veröffentlicht. 1998 rief er mit „Perlon“-Co-Gründer Zip das Projekt Pantytec ins Leben, mit dem er vor allem nach dem 2002er-Album „Pony Slaystation“ die Welt als DJ bespielte. Er war Resident in wegweisenden Clubs wie E-Werk, Robert Johnson, Ostgut und Tresor, und veranstaltete eigene Partyreihen, wie etwa die „Get Perlonized“ in der Panorama Bar und im Weekend Club. Außerdem ist er mit „Ultrastretch“ auch Label-Inhaber. Als DJ zeigt er seine Virtuosität – sowohl in Sachen Genres als auch was seine Fingerfertigkeiten angeht. Darf man sich nicht entgehen lassen! Basta!

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Samstag, 01. Juli 2017
Ritter Butzke Showcase
Rey&Kjavik (Ritter Butzke / Frankfurt)
Solvane (Ritter Butzke / Berlin)
Prismode (Ritter Butzke / Berlin)

Die Schwaben düsen die ganze Zeit nach Berlin? Von wegen: Es geht auch andersrum – denn an diesem Abend schickt der Berliner Club Ritter Butzke gleich drei seiner Acts in die Romy! Wer im Ländle also mal wieder original Berliner Clubluft schnuppern will, muss diesmal maximal in die S-Bahn steigen – und schon gibt’s Hauptstadt-Sound in Bestform!

Vor zehn Jahren eröffnete der Club Ritter Butzke in einer alten ehemaligen Fabrik in Berlin-Kreuzberg – die ersten zwei Jahre noch illegal. Seitdem ist viel Wasser die Spree (und den Neckar erst!) runtergeflossen – mittlerweile ist das Ritter Butzke einer der erfolgreichsten Clubs für elektronische Tanzmusik, und eines der Aushängeschilder für deutsche Technokultur schlechthin. Zum Club gehört auch ein gleichnamiges Label, das den Residents, frischen Talenten, aber auch gestandenen Szenegrößen die Möglichkeit gibt, ihre Tracks unter die Meute zu bringen. Ganzheitliche Clubkultur, sozusagen. Und aus diesem quirligen Kosmos kommen an diesem Abend gleich drei Acts, um in der Romy waschechtes „Ritter Butzke“-Feeling aufkommen zu lassen. Der erste Ritter der Technorunde ist Rey&Kjavik. Der Frankfurter erschien 2012 erstmals mit Platten auf „Kindisch / Get Physical“ auf der Bildfläche – und geht seitdem ziemlich steil. Er tourt durch die ganze Welt, eine Tatsache, die sich auch auf seinem bald erscheinenden Debütalbum „Rkadash“ wiederspiegelt. Nach einigen prägenden Gigs beim Burning Man Festival in den USA und im Club Indigo in Istanbul hat es sich der Produzent zum Ziel gesetzt, House mit einer Extraportion Emotion zu versetzen. Oder anders gesagt: Er möchte den Spirit und die einzigartigen Atmosphären verschiedener Teile der Erde mit seiner Musik verweben. „Rkadash“ ist deshalb viel mehr als nur ein Album, es ist eine Reise durch die Welt – spirituell und mystisch. Es ist nicht nur eine Aneinanderreihung tanzbarer Tracks, sondern eine gefühlvolle Geschichte, die erzählt wird. Das Album erscheint am 7.7. – wer also in die Romy kommt, wird schon vorher das in vollen Zügen genießen können, was der Rest erst später zu hören bekommt! Ein echter Globetrotter ist auch der nächste Ritter, Solvane. Er spielt Gigs auf Festivals wie Burning Man und Fusion sowie in angesagten Clubs in England, Frankreich, Australien, Asien und den USA – und lässt wie auch Rey&Kjavik die vielen Eindrücke unmittelbar in seine Musik einfließen. So entsteht ein emotionaler und vielseitiger Sound, zudem spielt er in seinen Tracks und Sets mit verschiedene Stilrichtungen. Seit zehn Jahren produziert er Musik, 2016 erschien dann auf „Ritter Butzke“ sein Stück „Ophelia’s Organ“, das zusammen mit seinem Ritter-Kollegen Prismode entstand – und direkt die Electronica-Top 20 bei Beatport enterte. Und wenn wir schon bei Prismode sind: Der junge Herr macht in dieser Nacht die Ritter Butzke-Runde komplett. Er steht für einen sphärischen, warm-deepen Housesound, zu dem nicht nur die Berliner regelmäßig durchdrehen, sondern mittlerweile die Clubber auf der ganzen Welt. Im Romy wird das nicht viel anders sein, da sind wir uns sicher!

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